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USA West
Mittwoch, 7. Oktober
Im Death Valley
 
Am Morgen beginnen wir rechtzeitig (kurz nach 7 Uhr) die Wanderung durch den Golden Canyon. Die umliegenden Badlands wirken dank der aufgehenden Sonne sehr plastisch und attraktiv. Wer zwei Autos zur Verfügung hat, kann vom Trailhead bis zum Zabriskie Point laufen. Wenn mir was eingefallen wäre, hätte ich ja unsere Aargauerinnen am Vorabend fragen können...
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Im Tal des Todes befinden sich etliche Campgrounds. Der "Emigrant Campgrounds" ist wohl einer der schönsten und liegt in etwa 600 m Höhe über Meer an der Strasse, die vom Panamint Valley und damit von Westen her ins Death Valley führt. Ausserdem ist der Campground GRATIS. Der Wind heult, die Koyoten heulen manchmal auch, und auch einiges Getier (Spinnnen, Käfer, Skorpione, Schlangen) mag gelegentlich über den Wüstenboden krabbeln und schleichen...

Wir fahren dann zurück zum Furnace Creek Campground, packen zusammen, sagen Miguel und Gayle "Bye-Bye" und sausen zum Emigrant Campground, der praktisch leer ist. Glücklich ergattern wir unser "Plätzchen" und verschlingen ein gewaltiges Frühstück (oder Spätstück, es ist beinahe Mittag).

Dann fahren wir wieder ins Tal hinunter und decken uns im Laden von Stovepipe Wells mit Wasser und allerlei Nützlichem ein. Die Preise sind natürlich ziemlich gepfeffert; schliesslich muss die Ware ja über Hunderte von Meilen herangekarrt werden. Es ist heiss. Wir setzen uns im Schatten nieder, rauchen, talken mit einer Gruppe fröhlicher Filipinos und schauen den bettelnden Vögeln zu.
 
 
 
 
Sehr empfehlenswert ist die Fahrt durch den Titus Canyon. Wir fahren deshalb nach Beatty, welches in Nevada liegt, trinken einen Kaffee, fahren dann wieder westwärts und besuchen die Geisterstadt Rhyolite.
 
 
 
Schliesslich fahren wir westwärts zur Titus Canyon Road. Die Strasse ist stellenweise sehr rauh. Dadurch ist vorsichtiges Fahren angesagt. Die Abendstimmung tut das Ihrige dazu. Bilder wollen auch geknipst werden. Wir kommen einfach nur langsamst weiter. Die Nacht ist schon lange hereingebrochen, wie wir endlich durch den eigentlichen Canyon fahren. Die Fahrt macht trotzdem Spass und ist auch leicht unheimlich. Zur Belohnung für die ausgestandenen Strapazen (das Auto schwankte auf der unebenen Strasse manchmal ganz bedenklich) trinken Fahrer und Beifahrerin während der Fahrt zum Emigrant Campground ein oder zwei Bierchen.