ME / CFS
48. Die Berner Sozialhilfe
Man schimpft
März 2023
Warum ist der Kanton Bern in der Sozialhilfe ein solcher Geizhals? - Bitte lesen Sie:
„Gegen Arme, Kinder und Kranke ”
Der Kanton Bern kürzt die Sozialhilfe um zehn Prozent. Der von einer bürgerlichen Mehrheit durchgesetzte Beschluss könnte sich als Präzedenzfall für weitere Angriffe auf die Sozialhilfe erweisen...   ...Mit der Kürzung der Sozialhilfe setzt sich der Kanton Bern bewusst über die Skos-Richtlinien hinweg...
Wochenzeitung,  (3. Oktober 2013)
„Schnegg erntet heftige Kritik”
Regierungsrat Pierre Alain Schnegg (SVP) erntet heftige und breit abgestützte Kritik für einen neuen Gesetzesentwurf im Sozialbereich. Parteien, Verbände und Gemeinden stellen sich quer.
Berner Zeitung,  (24. Dezember 2018)
„Sozialhilfe kürzen: Der strengste Regierungsrat der Schweiz”
Schauen Sie ab 19:16:
Der Berner SVP-Regierungsrat Pierre-Alain Schnegg sagt, Arbeit müsse sich lohnen. Er will deshalb die Sozialhilfe kürzen. Die Abstimmung im Kanton Bern hat Signalwirkung für die ganze Schweiz und polarisiert. Bern wäre der erste Kanton, der den Grundbedarf der Sozialhilfe antastet. Sozialhilfebezüger fürchten um ihre Existenzgrundlage. Doch Polit-Quereinsteiger Schnegg lässt sich von der Kritik nicht beirren.
SRF Rundschau  (24. April 2019)
„Die sadistische Strategie von Schlüer und Schnegg ”
Am 19. Mai entscheiden die Berner Stimmberechtigten, ob die Sozialhilfe gekürzt werden soll. Der vorläufige Höhepunkt einer landesweiten SVP-Kampagne 986 Franken erhaltenSozialhilfe-bezüger gemäss den Richtlinien der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (Skos) als Existenzminimum für den monatlichen Lebensbedarf. Zu viel für die SVP. 600 Franken sind genug.
Wochenzeitung  (2. Mai 2019)
„Schneggs mieser Feldzug gegen die Armen ”
Der Berner Regierungsrat Pierre Alain Schnegg (SVP) will vor Gericht die Kürzung der Sozialhilfe für eine fünfköpfige Familie erstreiten. Wie "Der Bund" berichtete, hat Schnegg trotz eigenem Rechtsdienst den SVP-Anwalt Patrick Freudiger damit beauftragt.
Wochenzeitung  (5. August 2021)
„5 Fragen und Antworten zur Sozialhilfe-Schlacht in Bern”
Die Sozialhilfe ist in der Schweiz ein umstrittenes Thema. Linke Politiker wollen sie ausbauen, rechte Politiker kürzen. Die Gesetzeslage ist in den Kantonen zwar nicht ganz deckungsgleich, mit der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe gibt es aber zumindest einen nationalen kleinsten Nenner. Genau hier setzt die Berner Reform an. Doch was hat das konkret zu bedeuten? Fünf Fragen und Antworten dazu. Besonders interessant: Die Kommentare am Schluss der Seite.
Watson  (2019)
Nur gut, dass das Berner Stimmvolk in der „Abstimmung zum kantonalen Sozialhilfegesetz vom 19. Mai 2019” diesen unmenschlichen Versuch der Sozialhilfekürzung mit 53% „Nein” zu 47% „JA” ins Nirwana befördert hat. Auch der Volksvorschlag wurde abgelehnt.
Es ist eine Frechheit, dass sich die Damen und Herren vom „Grossen” Rat und der Regierungsrat trotz Volksentscheid weiterhin um die Empfehlungen der SKOS foutieren. Und es ist zu befürchten, dass sich Maître Schnegg und seine Kumpane von der SVP weiterhin bemühen werden, arme Leute zu schinden.