ME / CFS
11. Symptome:
Brain Fog
März 2023
Brain Fog
Brain Fog (deutsch Bewusstseinstrübung) bezeichnet seit jeher das wichtigste pathogenetische Merkmal des Deliriums und ist kennzeichnend für eine Reihe von kognitiven Defiziten. Aufmerksamkeit erhält das Phänomen aktuell im Zusammenhang mit Long COVID insbesondere, da es nicht nur nach schweren Krankheitsverläufen auftritt.
Frauen sind öfters von den diffusen Beschwerden, die unter brain fog als Folge von Long Covid zusammengefasst werden, betroffen. Eine stationäre Anschlussbehandlung benötigt jedoch nur ein Teil der Patienten.
Die Schwere einer Coronaerkrankung ist nicht ausschlaggebend für die anschließend auftretende Intensität von Bewusstseins-trübungen. Eine direkte Beeinflussung des zentralen Nervensystems in Folge einer Covid-Erkrankung ohne schweren Verlauf konnte mittlerweile nachgewiesen werden. Darüber hinaus gibt es immer mehr Berichte von Betroffenen, die im Zusammen-hang mit Long Covid an Gehirnnebel leiden und von umfangreichen Einschränkungen im Alltag, bis hin zur Arbeitsunfähigkeit berichten...
Wikipedia
Brain Fog
Unter kognitiven Einbussen versteht man jegliche Verschlechterung der geistigen Funktion - in allen möglichen Formen und Intensitäten. Klassischerweise fühlen sich die Betroffenen "verlangsamt" und benebelt - so wird oft auch der Ausdruck "Hirn-verneblung" ("brain fog") explizit verwendet. Die früher unproblematischen, geistigen Aktivitäten brauchen jetzt deutlich mehr Zeit, die Konzentration lässt schneller nach, und es werden vermehrt Durchführungs-Fehler gemacht.
Besonders häufig klagen die Betroffenen über diverse Formen von Reizüberflutung, Wortfindungsstörungen, Probleme bei der situativen und/oder räumlichen Orientierung sowie deutlich erschwertes Lernen (Kurz- und Langzeitgedächtnis lassen einen vermehrt im Stich). Oft berichtet wird auch über erschwertes Folgen der Alltagsgespräche oder die Notwendigkeit von mehrfachem Lesen von bereits sehr kleinen Textabschnitten...
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