Dienstag und Mittwoch, 13. und 14. Oktober
Sturm in San Francisco
...der Sturm trifft denn auch ein. Schon in der Nacht hören wir ihn durch den Innenhof des
Motels heulen. Es regnet auch ganz gewaltig. Wie wir am Morgen auf die Lombard Street hinaustreten,
schauen wir uns die Chose an und beschliessen, endlich mal einen Faulenzertag einzuschalten.
Zuerst stärken wir uns aber im vorzüglichen
Mel's mit Eier und Bratkartoffeln, Speck und Würstchen.
Danach fahren wir über die - wegen Nebel und Sturmwolken - kaum sichtbare
Golden Gate Bridge, fahren dann dem Highway #1 nordwärts und
erreichen schliesslich einen Parkplatz, von wo aus ein kurzer Pfad zu einem Aussichtspunkt
hoch über den Klippen führt.
Ich wage mich dort hinaus, aber es stürmt und regnet so
heftig, dass ich mich am Geländer festhalten muss, um nocht fortgeblasen zu werden; ausserdem
ist Fotografieren gänzlich unmöglich. Marianna schaut besorgt zu und zeigt Erleichterung, wie
ich durchnässt, aber heil - und um eine Erfahrung reicher - zum Parkplatz zurückkomme.
Dann fahren wir ins Motel zurück, sprechen dem Bier und einem ausgiebigen Mittagsschlaf zu und
begeben uns abends wieder ins Chinatown, wo wir uns an einem köstlichen
Dim Sum delektieren.
Tags darauf nehmen wir wieder ein kräftespendendes Frühstück im Mel's ein und schauen uns die
Stadt noch etwas an. Kurlig sind die tanzenden Chinesen...
Wir beschliessen dann, einen Umweg über die Golden Gate Bridge und Vallejo Bridge zu nehmen
und anschliessend auf der Interstate-5 Richtung Los Angeles zu fahren.